Beim Frauenbund brennt`s

von Maria Brunner (Kommentare: 0)

Beitragserhöhung verärgert die Mitglieder

"Not amused" waren die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung am 15. Juli. Die Vorsitzende Maria Brunner mußte die Mitteilung machen, daß der Bundesverband eine Beitragserhöhung beschlossen hat. Ab 2022 wird der Jahresbeitrag von bisher 25€ auf 32€ erhöht, danach folgt jährlich eine Beitragserhöhung von jeweils 2€, sodaß ab dem Jahr 2030 ein Jahresbeitrag von 48€ zu entrichten ist. Der Dachverband begründet die Erhöhung mit den steigenden Lohn- Miet- und Energiekosten und den Kosten für die Digitalisierung. Um die Angebote des Frauenbundes weiterhin zu gewährleisten ist die Erhöhung nach zehn Jahren unumgänglich geworden, so der Verband.

Vom Beitrag das der Zweigverein jedes Jahr vom Mitglied einzieht bleiben nich mal 1/5 beim Ortsverein, aktuell sind es 4,30€, dieser Anteil erhöht sich 2022 auf 5,75€ und steigt dann jährlich mit der Beitragserhöhung an.

Bei der Diskussion erregte der hohe Anteil für die übergeordneten Stellen großen Unmut bei den Mitgliedern. Alles was den Mitgliedern zugute kommt, wird von den Frauenbund-Frauen selbst erarbeitet. Der Anteil der vom Beitrag bleibt, reicht nicht einmal um die laufenden Kosten zu decken (Geburtstage, Verwaltung, Gottesdienste, Homepage ect.).  Es ist mit vermehrten Austritten aus dem Verein zu rechnen. Es kommt auch noch dazu, daß viele Frauen der katholischen Kirche zwischenzeitlich sehr kritisch gegenüber stehen.

Einige Frauen haben deshalb für die Gründung eines unabhängigen "Frauen-Ortsvereins" ausgesprochen.

Die jetztige Vorstandschaft will bis zu den turnusmäßigen Neuwahlen im April 2023 im Amt bleiben und den Frauenbund Mirskofen wie gewohnt weiterführen. Sollte dann keine Vorstandschaft mehr gebildet werden, löst sich der Verein auf.

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